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Halloween

31. Oktober

Zu Halloween laufen Kinder durch die Straßen, klingeln an den Türen und fragen nach Süßigkeiten. „Heischegang” nennt man das ursprünglich, vom alten Wort heischen = bitten, betteln. An manchen Orten gibt es das Heischen auch am 31. Dezember zu Silvester. In Norddeutschland und im Süden Dänemarks heißt das Rummelpottlaufen. Aber auch am 6. Januar zum Dreikönigsfest gibt es diesen Brauch. Oder am 11. November, dem Martinstag. 

Woher kommt eigentlich Halloween?

Der Name kommt von "All Hallows Eve(ning)". Gemeint ist der Vorabend von Allerheiligen. Allerheiligen wird in der katholischen Kirche am 1. November gefeiert - als Gedenktag für die Heiligen. Deshalb fällt "All Hallows Eve" genau auf den 31. Oktober.

Die Geschichte von Jack O´Lantern

Entstanden ist Halloween in Irland. Dort erzählt man sich die Geschichte von Jack O´ Lantern:

Jack entkommt durch eine List aus der Hölle. Als er aber in den Himmel kommt, ist die Tür dort für ihn verschlossen. Jack ist verdammt, ewig zwischen Hölle und Himmel zu wandern. Unterwegs ist er mit einer Kerze in einer ausgehöhlten Rübe.

Daher kommt der Brauch, Fratzen in Kürbisse zu schneiden und zu beleuchten.

Irische Einwanderer bringen Halloween vor rund 200 Jahren nach Amerika. Und von dort kommt der Brauch nach Deutschland.

Kürbismasken mit Kerzen oder blinkenden Augen, Kürbisgirlanden, gruselige Totenköpfe, Gespenstermasken und Spinnennester gibt es am 31. Oktober seither auch bei uns.